Traumatherapie

 

Als Trauma (Plural Traumata, Traumen; griechisch Wunde) wird in der Psychologie eine starke seelische Erschütterung mit schwerwiegenden psychischen – und teilweise auch körperlichen – Folgestörungen bezeichnet.

Mit einer solchen seelischen Traumatisierung sind nicht die negativen oder leidvollen Erlebnisse gemeint, die jedem Menschen immer wieder begegnen, sondern eine heftigst erlebte Situation bzw.Zeitdauer mit gravierendsten Folgen im weiteren Leben. Auslöser eines Traumas sind z.B. Folter, Krieg, Geiselnahme, Überfall, körperliche Misshandlung, sexueller Missbrauch, aber auch schwere medizinische Eingriffe, Stalking (Nachstellung), Mobbing oder ausgeprägte emotionale bzw. körperliche Vernachlässigung in der Kindheit.

Schwerwiegende Auswirkungen eines Traumas sind z.B.:

  • schmerzhafte, quälende Gefühle wie Ängste, Depressionen, unkontrollierbare Wutanfälle, Schreckhaftigkeit oder, umgekehrt, seelisches Betäubtsein
  • verstärktes Kontrollbedürfnis, das sich in Zwängen und Ritualen „entlädt“
  • quälende Selbstvorwürfe bzw. Schuldgefühle
  • Selbsthass
  • Scham
  • sogenannte „Pechsträhnen“, immer wieder scheiternde Beziehungen, gehäufte Unfallneigung, häufige finanzielle Konkurse, mehrfacher Missbrauch, wiederholte Misshandlungen, unschuldige Verurteilungen und ähnliche Wiederholungen des ursprünglichen Traumaerlebnisses
  • autoaggressive Verhaltensweisen wie Rasen mit dem Auto, Ritzen/Schnippeln, Suchterkrankungen
  • Autoimmunerkrankungen, Beschwerden unklarer Ursache, psychosomatische Symptome

 

Die Heilung des Traumas und seiner Folgen geschieht letzten Endes durch Neu-Zuordnung der jeweiligen Täter- und Opferanteile. In Eigenregie angewendet führt sie allmählich aus dem Bannkreis der alten Verletzungen heraus und bereitet den Weg zu Freiheit, Lebendigkeit und Freude .

 

Die Klassische Homöopathie Samuel Hahnemanns kann auch hier eine wertvolle Ergänzung und Unterstützung für den Genesungsprozess sein.