Praxis für Familienaufstellung Regensburg - Gerd M. Kniehl
Der Baum wächst von den Wurzeln zu Krone. Die Familie ist ein in sich verbundenes System
Familienaufstellung, Regensburg
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Praxis für Familienaufstellung Regensburg

Familienaufstellung Regensburg – Gerd M. Kniehl

Alles hängt mit allem zusammen. Alles bedingt sich gegenseitig. Nichts kann und darf ausgeschlossen werden.
Ein Vergleich, um zu zeigen, wie sie sich täglich in meiner Praxis für Familienaufstellung in Regensburg zeigen:

Feuer braucht Brennbares, z.B. Holz. Wodurch verdankt Holz seine Existenz? Licht und die Wärme, die von der Sonne kommen. Dazu Kohlendioxid, das die Blätter aus der Luft nehmen. Weiter bestimmte klimatische Voraussetzungen, die wiederum von anderen Ursachen abhängig sind. Mineralien, die aus der Erde über die Wurzeln in ihn gelangen und schließlich: das Wasser!

 

Also lässt sich folgerichtig behaupten: Feuer ist zu seiner Existenz auch auf Wasser angewiesen!
Alles hängt miteinander zusammen, unterschiedslos! Fehlt nur ein einziges Element, leidet das Ganze bzw. kommt erst gar nicht zum Entstehen.

Das Familien-System

Diese Tatsache macht sich die systemische Familienaufstellung zunutze.
Der dem Menschen nächste Organismus ist die Familie. Diese wird auf ihre Vollständigkeit, Ordnung bzw. Integrität hin untersucht. Wird ein Mitglied ausgeschlossen, hat dies spürbare Auswirkungen auf andere Angehörige, die Balance  ist gestört.

Eigentümlich ist dabei, dass die „Familienseele“ (nennen wir sie einmal so) einen oder sogar mehrere Stellvertreter „rekrutiert“. Diese müssen dann unfreiwillig und unbewusst das Schicksal derer, die aus dem Verband ausgeschlossen wurden, leben.

Einzelaufstellung als Besonderheit meiner Arbeit bei Familienaufstellung in Regensburg

Seit über 20 Jahren praktiziere ich in meiner Tätigkeit als Heilpraktiker Familienaufstellung, davon 15 Jahre in Regensburg. Ein großer Teil meiner Arbeit besteht darin, nachzuforschen, welche Familienmitglieder ausgeschlossen und dadurch schicksalsverursachend wirken. In meiner Praxis arbeite ich ausschließlich mit Einzelaufstellungen, die den Vorteil haben, im intimen Rahmen stattzufinden. Darin identifiziert sich der Klient mit den einzelnen für seine Thematik relevanten Familienmitgliedern.

 

Das Lösungsbild ergibt das Bild der gesunden Ordnung. Dies bedeutet, dass jedes Mitglied Achtung und Wertschätzung erlebt. Die Arbeit schließt selbstverständlich auch eine zu erarbeitende gute Lösung für den ehemals Ausgeschlossenen mit ein.

 

Weitere Typen, die meiner Arbeit mit Familienaufstellungen eine Rolle spielen, sind
• die Annahme des eigenen „Defizitpäckchens“
• das Helfersyndrom, in den Selbsthilfegruppen auch Co-Abhängigkeit genannt und
• das Trauma

Das „Defizizit-Päckchen“ oder die eigene „Verhungerung“

Bei der Arbeit mit dem Defizitpäckchen geht es primär um die vollständige Annahme des eigenen Schicksals. In meiner Praxis ist mir allerdings der Ausdruck Lebensaufgabe lieber. Diese kann viele Gesichter haben. Um nur einige zu nennen: ein Mangel an elterlicher Zuwendung (Nähe, Zärtlichkeit, Wertschätzung, Aufmerksamkeit, Benachteiligung anderen Geschwistern gegenüber, generelle Vernachlässigung). Aber auch das Gegenteil kann zu schicksalhaften Folgen für das weitere Leben führen. Etwa ein Übermaß an Verwöhnung und Bevorzugung den Geschwistern gegenüber.

 

In aller Regel werden die Eltern für das eigene Schicksal verantwortlich gemacht. Dies hat selbstzerstörerische Folgen, der daraus entstehende Groll ist nur eine davon. Die Annahme des eigenen Schicksals verwandelt das Bild der Eltern neben den Lebensspendern in Boten meiner Lebensaufgabe, die ich hier im irdischen Schicksalsfeld zu bewältigen habe. Durch diesen Akt kann ihr Segen und ihre Liebesenergie dann auf mich überfließen.

Das „Fürsorge-Päckchen“ oder „Helfersyndrom“

Fast genau um das Gegenteil geht es bei der Therapie des Helfersyndroms. In erster Linie ist es eine Abhängigkeitsstörung. Bei ihr handelt sich um eine spezielle Suchtform. In ihr wird eigenes Befinden und Selbstwert vom Befinden eines anderen abhängig gemacht. Das führt dazu, dass man sich für das Verhalten des anderen verantwortlich fühlt. Auch so kann die gesunde Ordnung gestört werden, zumeist mit erheblichen Folgen für das eigene Leben. Es ist der Versuch, dem freien Willen des anderen den eigenen entgegenzusetzen. Irrtümlich in der vermeintlichen Überzeugung, man handle im Namen der Liebe.

 

Hier geht es um die Annahme eines fremden Schicksals. Hier wie in der Auflösung der Fremd-Identifikation ist es von allergrößter Wichtigkeit, in der Aufstellung eine gute Lösung für den Stellvertreter zu finden, für dessen Schicksal man sich zuvor verantwortlich gefühlt hat

Trauma

Der letzte Typus ist das Trauma. Hier geht es zunächst um eine klare Auftrennung von Täter und Opfer und deren jeweiligen Anteile am Gesamtgeschehen. Um zukünftig die Wirksamkeit dieser Fremdanteile im eigenen Leben zu vermeiden, wird diesem Vollzug besondere Aufmerksamkeit gewidmet.

 

Damit findet eine ungeheure Entlastung zugunsten des Opfers statt! Seine weitere Aufgabe besteht hier, das Beste aus dem eigenen Anteil zu machen. Mist ist auch Dung. Heißt schmerzhafte Erfahrung gleichzeitig „schlechte“ Erfahrung? Für was kann die erlittene Erfahrung gut gewesen sein?   Sinn- und Bedeutungsumschreibungen sind neben der emotionalen Nacharbeit von größter Wichtigkeit.

 

Auch hier muss bei beiden, sowohl der Täter- als auch der Opferseite, für eine systemische Stabilisierung seitens der Ahnen gesorgt werden.

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Weitere interessante Informationen zur Familienaufstellung finden Sie im nachfolgenden PDF.

Hintergrundinformationen zur Familienaufstellung

Wenn die systemische Harmonie hergestellt ist kann die Blüte sich entfalten

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